{"id":71947,"date":"2026-10-31T17:39:31","date_gmt":"2026-10-31T16:39:31","guid":{"rendered":"https:\/\/autoestrada.ch\/?p=71947"},"modified":"2026-10-31T17:39:48","modified_gmt":"2026-10-31T16:39:48","slug":"porsche-dramatisches-finale-des-gt3-cup","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/autoestrada.ch\/de\/porsche-dramatisches-finale-des-gt3-cup\/","title":{"rendered":"Porsche, Sechster Lauf des Porsche Sports Cup Suisse: Misano (Italien): Dramatisches Finale des GT3 Cup endet mit Titelgewinn f\u00fcr Felix Neuhofer"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Porsche, ungeplante Boxenstopps entscheiden \u00fcber neuen GT3 Cup-Champion. Levin Gelf reisst das Steuer in der Klasse 21 mit zwei Laufsiegen herum. Holger Gerrmann: \u00abMotorsport ist der Kern der Marke Porsche\u00bb<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Spannende, mitunter \u00fcberraschende Titelentscheidungen haben das sechste Rennwochenende der laufenden Saison des Porsche Sports Cup Suisse gepr\u00e4gt. Auf dem Misano World Circuit konnte sich Felix Neuhofer in einem turbulenten Finale in der Gruppe GT3 Cup gegen Jack Sherwood durchsetzen, w\u00e4hrend der letzte Rennsieg an Gregor Burkard ging. In der Gruppe GT4 Clubsport hat David Dias seine Tabellenf\u00fchrung mit dem Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport gegen Kevin Lattion verteidigt. Bei den 911 GT3 R der aktuellen Generation 992 heisst der Champion Patrick Dinkeldein. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Deutsche kr\u00f6nte seinen Titelgewinn auf dem 4,226 Kilometer langen Kurs nahe Rimini durch einen Gesamtsieg in der Gruppe Open GT. Mit zwei ersten Pl\u00e4tzen in der Klasse 21 f\u00fcr den 911 GT3 Cup mit Traktionskontrolle und Renn-ABS hat sich Levin Gelf in letzter Sekunde zum Champion gek\u00fcrt. <\/p><div class=\"autoestrada-nel-contenuto autoestrada-entity-placement\" id=\"autoestrada-2584573531\" style=\"position: relative;padding: 30px;border: 2px solid red;margin: 25px auto 35px;text-align: center;width: fit-content;\"><div class=\"autoestrada-adlabel\">Anzeige<\/div><div id=\"autoestrada-2726836825\"><!-- START ADVERTISER: from tradedoubler.com -->\r\n<script type=\"text\/javascript\">\r\nvar uri = 'https:\/\/impfr.tradedoubler.com\/imp?type(img)g(25401758)a(2263928)' + new String (Math.random()).substring (2, 11);\r\ndocument.write('<a href=\"https:\/\/clk.tradedoubler.com\/click?p=320153&a=2263928&g=25401758\" target=\"_BLANK\"><img src=\"'+uri+'\" border=0><\\\/a>');\r\n<\/script>\r\n<!-- END ADVERTISER: from tradedoubler.com -->\r\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Feld der klassischen Rennwagen durfte sich Stefan Roitmayer \u00fcber zwei Laufsiege mit dem 911 Cup der Generation 993 freuen, den Titel sicherte sich Sebastian Glaser. Mit den Cup-Fahrzeugen der Generation 964 teilten sich Philippe Menotti und Enzo Calderari die Rennerfolge, als Champion dieser Klasse liess sich Florian Schmidhuber trotz eines Ausfalls feiern.<br><br>\u00abMotorsport wird immer der Kern von Porsche sein\u00bb, betont Holger Gerrmann, CEO der Porsche Schweiz AG, in Misano. \u00abKundensport, wie ihn die Porsche Sports Cups erm\u00f6glichen, bildet das Fundament unserer Motorsport-Pyramide. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere Markenpokal-Rennserien garantieren Vergleichbarkeit auf h\u00f6chstem Niveau und sportlichen Wettbewerb in einem professionell gemanagten Umfeld. Wie sehr dieses Konzept begeistert, hat der Porsche Sports Cup Suisse in einer grossartigen Saison erneut unter Beweis gestellt. Auf einigen der sch\u00f6nsten Rennstrecken Europas kamen bei jedem Lauf rund 30 nationale und internationale Teams zusammen und beeindruckten durch ein einzigartiges Gemeinschaftsgef\u00fchl.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Porsche Sprint Challenge Suisse: GT3 Cup<br>Die Titelentscheidung in der Klasse 1, reserviert f\u00fcr den 510 PS starken 911 GT3 Cup ohne Renn-ABS, entpuppte sich in Misano zu einem wahren Krimi. Schon die Ausgangslage war brisant: Felix Neuhofer ging mit einem Punkt Vorsprung auf Jack Sherwood in das letzte Rennwochenende. W\u00e4hrend sich der in Deutschland lebende \u00d6sterreicher f\u00fcr beide L\u00e4ufe die Pole-Position und damit jeweils drei Zusatzpunkte gesichert hatte, machte Sherwood im ersten Durchgang ernst und \u00fcbernahm in der zw\u00f6lften von 17 Runden die F\u00fchrung \u2013 um den Sieg nachtr\u00e4glich wieder zu verlieren: Der Brite hatte die Streckenbegrenzungen zu oft missachtet und daf\u00fcr 15 Strafsekunden kassiert. Dies warf ihn auf Rang zwei vor Gregor Burkard zur\u00fcck, der sich mit frischen Reifen vom Ende des Starterfelds nach vorne gek\u00e4mpft hatte.<br><br>Damit lag Neuhofer vor dem finalen Lauf acht Punkte vorn, doch er erlebte einen Start zum Vergessen: Noch in der ersten Runde kam es zu einem Kontakt mit Sherwood. Der Brite war mit neuen Michelin von Platz f\u00fcnf gestartet. Neuhofer musste das vordere rechte Rad wechseln lassen und fiel ans Ende des Teilnehmerfelds zur\u00fcck. Weil er die Kollision verursacht hatte, musste Sherwood in Runde zehn eine Boxendurchfahrt-Strafe antreten. Der 20-J\u00e4hrige kehrte als Neunter vor seinem Titelrivalen zur\u00fcck auf die Strecke, im Ziel teilten sie sich die Pl\u00e4tze acht und neun. Damit stand Neuhofer als neuer Champion des GT3 Cup fest. Der Laufsieg ging an den Meisterschaftsdritten Burkard vor Peter Hegglin, Christian Caramuscia und Ilario Introna.<br><br>Porsche Sprint Challenge Suisse: GT4 Clubsport<br>F\u00fcr Kevin Lattion hat es in der Gruppe der 500 PS starken Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport nicht mehr zum Titelgewinn gereicht. Nach dem Sieg im ersten Misano-Rennen inklusive Pole-Position und schnellster Runde konnte er bis auf 14 Punkte zu seinem Kontrahenten David Dias aufschliessen. Der zeigte zu Beginn des zweiten Laufs jedoch Z\u00e4hne und ging vom zweiten Startplatz aus in F\u00fchrung. In der zehnten von 16 Runden kam es zu einer Kollision, die f\u00fcr Lattion das Aus bedeutete. Dias fiel auf den dritten Rang zur\u00fcck, stand damit aber als Champion in der Klasse 10 fest. Den zweiten Durchgang gewann Pierre Hirschi, der schon das erste Rennen bis zum Ausfall angef\u00fchrt hatte, vor Eric Chatelain. Beide waren mit frischen Michelin-Reifen ins Finale gestartet.<br><br>Porsche Sprint Challenge Suisse: Open GT<br>Auch auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli machten die Porsche 911 GT3 R die Gesamtsiege in der Gruppe Open GT unter sich aus. Im ersten Rennen setzte sich Roderick Christie mit dem bis zu 565 PS starken GT3-Rennwagen der aktuellen Generation 992 gegen J\u00f6rg Dreisow und Patrick Dinkeldein durch. Im zweiten Lauf behauptete sich Dinkeldein um 0,182 Sekunden gegen Christie und stand als neuer Champion der Klasse 24 fest. Stephan Heim, mit dem etwas leistungsschw\u00e4cheren Vorg\u00e4ngermodell am Start, freute sich \u00fcber einen vierten und einen dritten Rang.<br><br>25 Punkte betrug der R\u00fcckstand von Levin Gelf vor dem letzten Rennwochenende der aktuellen Saison des Porsche Sports Cup Suisse auf Nico Gr\u00fcndel, den Tabellenf\u00fchrer in der Klasse 21 der Gruppe Open GT. Sie ist f\u00fcr 911 GT3 Cup-Fahrzeuge mit ABS und Traktionskontrolle reserviert und war mit 26 Teilnehmern besonders stark besetzt. F\u00fcr Gelf kein Grund, die Hoffnung sinken zu lassen. Im Qualifying sicherte er sich f\u00fcr beide noch ausstehenden Rennen mit dem 510 PS starken Cup-Porsche der 911-Generation 992.1 jeweils die Pole-Position und fuhr im ersten Lauf prompt einen souver\u00e4nen Start-Ziel-Sieg ein. Platz zwei ging an Sebastian Schmitt, der zun\u00e4chst etwas zur\u00fcckgefallen war, sich dann aber doch gegen Marcus Graichen und Alessandro Cenedese durchsetzen konnte. Gr\u00fcndel kam hinter dem Schweden Kjell Lejonkrans als Sechster ins Ziel.<br><br>Das zweite Rennen begann mit einer \u00dcberraschung. Wie aus dem Nichts war Loic Villiger von Startplatz zehn aus in der Spitzengruppe aufgetaucht. In der vierten Runde setzte sich der Schweizer an die Spitze und mischte sogar im Feld der schnelleren 911 GT3 R mit. Auch die Ziellinie sah Villiger als Erster der Klasse 21, wurde aber nicht als Sieger gewertet: Da er hinter dem Safety-Car \u00fcberholt hatte, warfen ihn 30 Strafsekunden auf den zw\u00f6lften Rang zur\u00fcck. Damit ging Platz eins erneut an Levin Gelf, der sich gegen Alessandro Cenedese und Schorsch W\u00f6rle behauptet hatte. W\u00f6rle erhielt jedoch f\u00fcnf Track-Limit-Strafsekunden, dadurch r\u00fcckten Marcus Graichen und Harald Huber auf Rang drei und vier auf. Nico Gr\u00fcndel verbesserte sich in der letzten Runde noch auf die f\u00fcnfte Position, f\u00fcr den Titelgewinn reichte dies aber nicht mehr \u2013 den durfte Gelf dank starker Aufholjagd feiern.<br><br>In der Klasse 40 f\u00fcr den Porsche 911 GT3 Cup der Generation 991 setzte sich jeweils Wolfgang Triller durch.<br><br>Porsche Sports Cup Suisse: Classic<br>F\u00fcr Stefan Roitmayer lief es bei den luftgek\u00fchlten Cup-Porsche \u00e4lterer Baujahre nach Plan: In Misano sicherte sich der Deutsche mit seinem 911 Cup der Generation 993 den Sieg in beiden Rennen. Im ersten Lauf betrug sein Vorsprung auf Judd Schreiber, den Zweitplatzierten, sogar eine ganze Runde. Sebastian Glaser, sein \u00e4rgster Konkurrent, musste im siebten Umlauf aufgeben. Kuriosum am Rande: In 1:48,093 Minuten teilten sich Roitmayer und Glaser bis auf die Tausendstelsekunde zeitgleich die schnellste Rennrunde. Platz drei ging an Kurt Ecke, der kurz vor dem Ziel noch Fabian Frohne abgefangen hatte.<br><br>Den zweiten Lauf beendete Roitmayer mit 15,550 Sekunden Vorsprung auf Glaser, dem diese Platzierung aber zum Titel in der Klasse 32 gen\u00fcgte. Auf Rang drei lief Frohne ein und revanchierte sich damit bei Ecke, der dieses Mal Vierter wurde.<br><br>Spannend ging es auch bei den Cup-Rennwagen der 911-Generation 964 zu. Hier setzte sich Philippe Menotti im ersten Lauf um 0,5 Sekunden gegen Enzo Calderari durch. Die Motorsport-Legende konnte ihrerseits mit der schnellsten Rennrunde aufzeigen, dass mit ihr weiterhin zu rechnen ist. Calderari gewann anschlie\u00dfend den zweiten Lauf, w\u00e4hrend Menotti auf einen Start verzichtete. Eng ging es auch im Kampf um den Titel in dieser Klasse zu. Florian Schmidhuber war als Tabellenf\u00fchrer nach Misano gereist, musste im zweiten Durchgang aber eine Nullrunde verkraften \u2013 w\u00e4hrend sein Herausforderer Maximilian von der Leyen auf Platz zwei fuhr. Am Ende behielt Schmidhuber die Nase um zwei Punkte vorn.<br><br>In der offenen Klasse 39 f\u00fcr modifizierte Cup-Fahrzeuge mit luftgek\u00fchlten Boxermotoren teilten sich die beiden Italiener Mauro Casadei und Ivan Reggiani nicht nur den verbesserten 911 Cup der Generation 964, sondern auch die Laufsiege.<br><br>Porsche Sports Cup Suisse: Zweistunden-Nachtrennen<br>Nach der Pflicht folgt beim Saisonfinale in Misano traditionell die K\u00fcr: das zweist\u00fcndige Nachtrennen, in dem sich mehrere Fahrer ein Cockpit teilen d\u00fcrfen und in dem oftmals gestandene Profis als Verst\u00e4rkung antreten. Es z\u00e4hlt zu keiner Wertung.<br><br>Bei den <a href=\"https:\/\/autoestrada.ch\/de\/porsche-der-neue-911-challenge\/\">Porsche <\/a>911 GT3 R konnten sich J\u00f6rg Dreisow\/Manuel Lauck gegen Roderick Christie\/Matteo Malucelli und Stephan Heim\/Stephan Joos durchsetzen. Bei den traktionskontrollierten 911 GT3 Cup-Rennwagen mit ABS hiessen die Sieger Kjell Lejonkrans\/Emil Persson. Sie kamen vor Harald Huber und dem fr\u00fcheren Porsche-Junior Klaus Bachler sowie Loic und Frank Villiger ins Ziel. Bei den 911 GT3 Cup ohne ABS gewannen Gregor Burkard\/Marcel F\u00e4ssler gegen Peter Hegglin\/Christopher Z\u00f6chling. Wolfgang Triller entschied als Solofahrer die Klasse 40 f\u00fcr den 911 GT3 Cup der Generation 991 f\u00fcr sich. Als bester 718 Cayman GT4 RS Clubsport wurde der Mittelmotor-Porsche von Pascal Delafontaine\/Bruno Widmer\/Richard Feller gewertet.<br><br>\u00abDas Finale in <a href=\"https:\/\/racing.porsche.com\/it-CH\/events\/sports-cup-suisse-live-2026\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Misano <\/a>war einmal mehr der gelungene Abschluss einer kurzweiligen Saison, die uns mit hochwertigem Motorsport in einer famili\u00e4ren Atmosph\u00e4re bestens unterhalten hat\u00bb, betont Richard Feller, Pr\u00e4sident des Porsche Motorsport Club Suisse. \u00abMeine Gl\u00fcckw\u00fcnsche gehen an alle Teilnehmer, Sieger und Titelgewinner.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<div class=\"aes-custom-banner\">\n<!-- START ADVERTISER: from tradedoubler.com -->\n<script type=\"text\/javascript\">\nvar uri = 'https:\/\/imp.tradedoubler.com\/imp?type(img)g(24939790)a(2352007)' + new String (Math.random()).substring (2, 11);\ndocument.write('<a href=\"https:\/\/clk.tradedoubler.com\/click?p=313887&#038;a=2352007&#038;g=24939790\" target=\"_blank\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"'+uri+'\" width=\"300\" height=\"250\" border=\"0\"><\/a>');\n<\/script>\n<!-- END ADVERTISER: from tradedoubler.com -->\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Porsche, ungeplante Boxenstopps entscheiden \u00fcber neuen GT3 Cup-Champion. 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