{"id":71731,"date":"2026-10-18T11:22:49","date_gmt":"2026-10-18T09:22:49","guid":{"rendered":"https:\/\/autoestrada.ch\/?p=71731"},"modified":"2026-10-18T11:22:53","modified_gmt":"2026-10-18T09:22:53","slug":"auto-schweiz-verkehr-45","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/autoestrada.ch\/de\/auto-schweiz-verkehr-45\/","title":{"rendered":"Auto Schweiz &#8211; Verkehr \u201945 plant am Mobilit\u00e4tsbedarf der Schweiz vorbei"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die vom Bundesrat vorgeschlagene Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur bis 2045 setzt falsche Priorit\u00e4ten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">.An einer <a href=\"https:\/\/autoestrada.ch\/de\/auto-schweiz-neue-nutzfahrzeuge-nach-9-monaten\/\">Medienkonferenz <\/a>im Hotel Schweizerhof in Bern fordern f\u00fchrende Vertreter aus Wirtschaft und Politik eine grundlegende \u00dcberarbeitung von Verkehr \u201845 und deutlich mehr Investitionen in die Nationalstrassen. Die Investitionen m\u00fcssten sich st\u00e4rker an Verkehrsleistung, Nachfrage, volkswirtschaftlicher Bedeutung und vorhandenen Finanzierungsm\u00f6glichkeiten orientieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An der Medienkonferenz legten Nationalr\u00e4tin Jacqueline de Quattro (FDP), Nationalrat und Transportunternehmer Benjamin Giezendanner (SVP), St\u00e4nderat Fabio Regazzi (Die Mitte), Pr\u00e4sident des Schweizerischen Gewerbeverbands sgv, und Peter Gr\u00fcnenfelder, Pr\u00e4sident von auto-schweiz, ihre Erwartungen an die k\u00fcnftige Schweizer Verkehrspolitik dar.<\/p><div class=\"autoestrada-nel-contenuto autoestrada-entity-placement\" id=\"autoestrada-1212826271\" style=\"position: relative;padding: 30px;border: 2px solid red;margin: 25px auto 35px;text-align: center;width: fit-content;\"><div class=\"autoestrada-adlabel\">Anzeige<\/div><div id=\"autoestrada-691344840\"><!-- START ADVERTISER: from tradedoubler.com -->\r\n<script type=\"text\/javascript\">\r\nvar uri = 'https:\/\/impfr.tradedoubler.com\/imp?type(img)g(25346028)a(2263928)' + new String (Math.random()).substring (2, 11);\r\ndocument.write('<a href=\"https:\/\/clk.tradedoubler.com\/click?p=289682&a=2263928&g=25346028\" target=\"_BLANK\"><img src=\"'+uri+'\" border=0><\\\/a>');\r\n<\/script>\r\n<!-- END ADVERTISER: from tradedoubler.com --><\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Begr\u00fcsst wird grunds\u00e4tzlich, dass der Bundesrat Strasse und Schiene in Verkehr \u201945 gemeinsam betrachtet. Ein Gesamtverkehrskonzept kann jedoch nur \u00fcberzeugen, wenn sich der Ausbau der Infrastruktur an der tats\u00e4chlichen und k\u00fcnftigen Nachfrage orientiert. Die vom Bundesrat vorgeschlagene Schwerpunktsetzung zugunsten der Bahninfrastruktur wird diesem Anspruch nicht gerecht und l\u00e4sst die Bedarfsorientierung der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger f\u00fcr die Strassenverkehrsinfrastruktur aussen vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jaqueline de Quattro, FDP-Nationalr\u00e4tin VD, sagt: \u00abMobilit\u00e4t ist die Voraussetzung f\u00fcr Wohlstand, Arbeitspl\u00e4tze und gesellschaftliche Teilhabe. Wer die Schweiz auch in zwanzig Jahren als attraktiven Wirtschafts- und Lebensraum erhalten will, muss heute daf\u00fcr sorgen, dass ihre Verkehrsadern leistungsf\u00e4hig bleiben.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Transportunternehmer Benjamin Giezendanner, SVP-Nationalrat AG ist klar: \u00abDer Unternehmensstandort Schweiz braucht zwingend ein Nationalstrassennetz, das mit der Entwicklung von Bev\u00f6lkerung, Wirtschaft und Mobilit\u00e4t Schritt h\u00e4lt. Hier \u00fcberzeugt Verkehr 45 in der heutigen Konzeption nicht.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gewerbeverbandspr\u00e4sident Fabio Reggazzi, St\u00e4nderat (die Mitte) TI f\u00fchrt aus: \u00abDer vorgesehene Ausbau der Nationalstrassen reicht angesichts der bestehenden und absehbaren Engp\u00e4sse nicht aus. Wir brauchen mehr Projekte und eine st\u00e4rkere Gewichtung der Strasseninfrastruktur, damit Menschen und G\u00fcter auch k\u00fcnftig zuverl\u00e4ssig ans Ziel kommen.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Peter Gr\u00fcnenfelder, Pr\u00e4sident auto-schweiz erg\u00e4nzt: \u00abEine grundlegende \u00dcberarbeitung von Verkehr \u201945 ist notwendig. Das Projekt droht zu einem milliardenschweren Bahnausbauprogramm zu verkommen, w\u00e4hrend die Engp\u00e4sse auf den Nationalstrassen immer gr\u00f6sser werden.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Staurekorde rufen nach Konsequenzen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Lage auf den Nationalstrassen versch\u00e4rft sich seit Jahren. Die Zahl der Staustunden erreicht regelm\u00e4ssig neue H\u00f6chstwerte und verursacht volkswirtschaftliche Sch\u00e4den in Milliardenh\u00f6he. Die beiden im Ausbauschritt 2027 vorgesehenen Strassenprojekte Birrfeld im Aargau und Perly\u2013Bernex in Genf reichen deshalb bei weitem nicht aus, um die Staustundenentwicklung einzud\u00e4mmen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie verbessern die Situation lediglich punktuell und l\u00f6sen die strukturellen Kapazit\u00e4tsprobleme des Nationalstrassennetzes nicht. Es sind deshalb weitere Projekte mit hoher Priorit\u00e4t aufzunehmen. Dazu geh\u00f6ren unter anderem der Ausbau Wallisellen\u2013Br\u00fcttisellen, Lugano Sud\u2013Mendrisio,\u00a0 der Ausbau des Anschlusses La Bl\u00e9cherette sowie die Beseitigung des Engpasses Crissier in der Waadt. Gleichzeitig sollen auf besonders staugeplagten Autobahnen die Pannenstreifen konsequent f\u00fcr den Verkehr nutzbar gemacht werden. Auch die vom Parlament \u00fcberwiesene Motion f\u00fcr einen sechsspurigen Ausbau der N1 m\u00fcsse in Verkehr \u201945 ber\u00fccksichtigt werden. Die N1 als zentrale Ost-West-Achse sei f\u00fcr die Funktionsf\u00e4higkeit des Landes von herausragender Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mobilit\u00e4t ist Voraussetzung f\u00fcr eine starke Wirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Vertreter aus Politik und Wirtschaft unterstrichen an der Medienkonferenz, dass eine leistungsf\u00e4hige Strasseninfrastruktur weit \u00fcber die Interessen der Automobilisten hinausgeht. Auch Gewerbe, Logistik und Industrie, sind t\u00e4glich auf funktionierende Verkehrswege angewiesen. Kapazit\u00e4tsengp\u00e4sse f\u00fchren zu Zeitverlusten, h\u00f6heren Kosten und sinkender Standortattraktivit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders deutlich zeigt sich die Bedeutung der Strasse im G\u00fcterverkehr: 63 Prozent des G\u00fcterbinnenverkehrs werden auf der Strasse erbracht; beim Personenverkehr entfallen \u00fcber 68 Prozent der Personenkilometer auf das Automobil. Gleichzeitig tragen der motorisierte Individual- und G\u00fcterverkehr j\u00e4hrlich mehr als 13 Milliarden Franken zur Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur und der allgemeinen Bundeskasse bei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">H\u00f6herer Eigenfinanzierungsgrad bei der Bahn Vor diesem Hintergrund beurteilt auto-schweiz die Finanzierung des geplanten Bahnausbaus kritisch. W\u00e4hrend f\u00fcr die Strasse mit dem Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds NAF ein zweckgebundenes Finanzierungsinstrument besteht, sieht die Vorlage bei der Bahn Ausbauvorhaben vor, deren Finanzierung nicht ausreichend gesichert ist. auto-schweiz fordert deshalb einen h\u00f6heren Eigenfinanzierungsgrad der Bahn und lehnt eine zus\u00e4tzliche oder unbegrenzte Finanzierung \u00fcber die Mehrwertsteuer ab.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"aes-custom-banner\">\n\n<!-- START ADVERTISER: Trivago CH from awin.com -->\n\n<a rel=\"sponsored noopener\" href=\"https:\/\/www.awin1.com\/cread.php?s=3738228&#038;v=105921&#038;q=500445&#038;r=1229872\" target=\"_blank\">\n    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.awin1.com\/cshow.php?s=3738228&#038;v=105921&#038;q=500445&#038;r=1229872\" border=\"0\" alt=\"\">\n<\/a>\n\n<!-- END ADVERTISER: Trivago CH from awin.com -->\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die vom Bundesrat vorgeschlagene Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur bis 2045 setzt falsche Priorit\u00e4ten .An einer Medienkonferenz im Hotel Schweizerhof in Bern fordern f\u00fchrende Vertreter aus Wirtschaft und Politik eine grundlegende \u00dcberarbeitung von Verkehr \u201845 und deutlich mehr Investitionen in die Nationalstrassen. 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