{"id":56425,"date":"2024-07-06T15:20:55","date_gmt":"2024-07-06T13:20:55","guid":{"rendered":"https:\/\/autoestrada.ch\/?p=56425"},"modified":"2024-07-06T15:20:56","modified_gmt":"2024-07-06T13:20:56","slug":"paesse-a-discretion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/autoestrada.ch\/de\/paesse-a-discretion\/","title":{"rendered":"P\u00e4sse \u00e0 discr\u00e9tion"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anmerkung des Autors: Die Route fand lange vor den Unwetterwellen statt, die das Tessin, Graub\u00fcnden und das Wallis in den letzten zwei Wochen heimsuchten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Roadtrip f\u00fcr Kurvenhungrige mit den Gr\u00f6ssen unter den Schweizer Strassenp\u00e4ssen: Susten, Grimsel und Furka, San Bernardino, Spl\u00fcgen, Bernina und Albula und mehr. Hier geht es einzig und allein um genussvolles Fahren &#8211; Kurve um Kurve!<\/p><div class=\"autoestrada-nel-contenuto autoestrada-entity-placement\" id=\"autoestrada-1828339708\" style=\"position: relative;padding: 30px;border: 2px solid red;margin: 25px auto 35px;text-align: center;width: fit-content;\"><div class=\"autoestrada-adlabel\">Anzeige<\/div><div id=\"autoestrada-1333040164\"><!-- START ADVERTISER: from tradedoubler.com -->\r\n<script type=\"text\/javascript\">\r\nvar uri = 'https:\/\/impfr.tradedoubler.com\/imp?type(img)g(25346028)a(2263928)' + new String (Math.random()).substring (2, 11);\r\ndocument.write('<a href=\"https:\/\/clk.tradedoubler.com\/click?p=289682&a=2263928&g=25346028\" target=\"_BLANK\"><img src=\"'+uri+'\" border=0><\\\/a>');\r\n<\/script>\r\n<!-- END ADVERTISER: from tradedoubler.com --><\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausgangspunkt: Wassen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Ausgangspunkt dieser Reise ist den meisten vermutlich aus den Verkehrsnachrichten ein Begriff: Wassen im Kanton Uri. Hier staut der Verkehr vor allem zu Urlaubszeiten in Richtung Gotthardtunnel auf der A2. F\u00fcr den bevorstehenden Roadtrip ist das aber kein Problem; Autobahnen werden wir ohnehin meiden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Etappe 1: Wassen\u2013Sustenpass\u2013Grimselpass<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von Wassen (1) geht es direkt steil nach oben: Schon im untersten Teil zeigt die Susten-Strasse (2) durch eindr\u00fccklich in den Berg geschlagene Tunnels und fordernde Kurvenkombinationen, warum sie zu den bekanntesten Passstrassen der Schweiz z\u00e4hlt. Die Passh\u00f6he auf 2\u2018259 Metern wird in einem Tunnel unterquert, in der ersten Haarnadel-Kurve nach der Passh\u00f6he wartet ein kleiner Aussichtspunkt, perfekt um den einmaligen Ausblick zu geniessen &#8211; bevor die Abfahrt mit Tunnels und Spitzkehren uns nach Innertkirchen f\u00fchrt. Dort biegen wir nach links auf die Hauptstrasse 6 ab, und stehen damit gewissermassen am Fusse des n\u00e4chsten Highlights.&nbsp; Nachdem uns der Sustenpass vom Kanton Uri in den Kanton Bern gebracht hat, kommen wir via Grimselpass in den Kanton Wallis. Der Grimselpass ist ein Muss f\u00fcr Liebhaber von Haarnadelkurven, von denen es alleine auf dem Weg zur Passh\u00f6he ein gutes Dutzend gibt. Mit dem Grimsel-Stausee, der \u00fcbrigens ein \u00e4quivalent von 263 Millionen Kilowattstunden Strom speichern kann, und dem Totesee auf der Passh\u00f6he warten ausserdem gen\u00fcgend sch\u00f6ne Ausblicke. Einen Fotostopp (3) empfehlen wir aber erst ein wenig sp\u00e4ter, denn auf der Talfahrt bietet sich bereits ein Ausblick auf den n\u00e4chsten legend\u00e4ren Pass: Den Furka.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Etappe 2: Grimselpass\u2013Furkapass\u2013Andermatt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Furkapass ist direkter Nachbar des Grimselpass &#8211; und folgt daher im direkten Anschluss; ein wahres Eldorado f\u00fcr Liebhaber von spektakul\u00e4ren Passstrassen &#8211; mit insgesamt 16 Spitzkehren zwischen den beiden Passh\u00f6hen. Zudem ist der Furka eine echte Ber\u00fchmtheit unter den Schweizer Bergstrassen. Vom legend\u00e4ren Auftritt im James-Bond-Film \u201eGoldfinger\u201c (1964) \u00fcber dramatische Drift-Videos (auf abgesperrter Strecke!), bis hin zu unz\u00e4hligen Social-Media-Posts mit dem ikonischen aber geschlossenen Hotel Belvedere (4) im Hintergrund: Der Furkapass (bis 2\u2018429 Meter \u00fcber Meer) ist eine Legende, welche in dieser Route nicht fehlen darf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Weg auf der \u201eJames-Bond-Strasse\u201c nach unten fordert Lenkung und Bremsen, bietet daf\u00fcr aber den ikonischen Ausblick, wie man ihn aus dem Agentenfilm kennt. Am Fusse des Passes angekommen, fahren wir auf der Hauptstrasse 19 in Richtung Andermatt, wo wir bereits den Weg auf die n\u00e4chste Passstrasse einschlagen: In Richtung Oberalp-Pass. Doch bevor wir den 2\u2018044 Meter Hohen Pass erklimmen, ist es Zeit f\u00fcr eine St\u00e4rkung. Die Alp-Hitt\u00e4 (5), 1\u2018840 Meter \u00fcber Meer mit herrlicher Sonnenterasse, ist der ideale Ort f\u00fcr eine Rast. Eine feine Auswahl an lokalen Spezialit\u00e4ten, die ansehnlich angerichtet serviert werden, lassen auch das Auge mitessen. Zudem bietet die Alp-Hitt\u00e4 oberhalb Andermatt an sch\u00f6nen Tagen einen weiten Ausblick &#8211; und einen grossz\u00fcgigen Parkplatz. Was will man mehr?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Etappe 3: Andermatt\u2013Lukmanierpass\u2013Lostallo\u2013San Bernardino<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frisch gest\u00e4rkt nehmen wir den Oberalp-Pass (6) in Angriff, der auch nebst seinem einzigartigen Bahn-und Strassentunnel kurz vor der Passh\u00f6he einiges zu bieten hat. Die Talfahrt f\u00fchrt uns hinunter nach Disentis, wo sofort das Kloster Disentis ins Auge sticht. Die um das Jahr 700 gegr\u00fcndete Abtei ist aber nicht unsere Hauptattraktion. Wir biegen kurz davor nach rechts auf die Lukmanier-Strasse ein. Dieser Pass verbindet die Kantone Graub\u00fcnden und Tessin. Zwar ist der \u201elucus magnus\u201c, lateinisch f\u00fcr \u201egrosser Wald\u201c mit 1\u2018916 Metern Gipfelh\u00f6he kein besonders hoher Pass, daf\u00fcr bietet er mit dem Lai da Sontga Maria nicht nur einen malerischen See mit imposanter Staumauer auf der Passh\u00f6he (7), sondern auch satte 39 Kilometer an sanft geschwungenen Bergstrassen &#8211; und damit viel Genuss beim Fahren.Auf der Tessiner-Seite angekommen, fahren wir f\u00fcr ein kurzes St\u00fcck auf den Autobahnen A2 und A13, \u00fcberqueren wieder die Kantonsgrenze nach Graub\u00fcnden &#8211; und sind schliesslich rechtzeitig zum Abendessen beim Grotto Centena in Lostallo (8). Geografisch zwar nicht im Tessin gelegen, wird hier der Charme des klassischen Tessiner Grottos gepflegt. Im Sommer sitzt man hier angenehm beschattet in einer Waldlichtung und geniesst klassische Speisen wie Salate und Suppen, Risotto und Pasta oder auf dem Feuer zubereitete Fleischspezialit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Dessert und Espresso ist es an der Zeit, ein Quartier f\u00fcr die Nacht zu finden. Auf der kurzen Strecke bis nach San Bernardino &#8211; entweder direkt \u00fcber die Autobahn A13, oder noch besser \u00fcber die kurvenreiche Hauptstrasse 13, gibt es daf\u00fcr einige M\u00f6glichkeiten, zum Beispiel das Hotel Bellevue San Bernardino in Mesocco (9), dessen Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert zur\u00fcckreichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Etappe 4: San Bernardino\u2013Spl\u00fcgenpass\u2013Poschiavo<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In San Bernardino starten wir direkt am Fusse des gleichnamigen Passes, den wir selbstverst\u00e4ndlich nicht via Tunnel hinter uns lassen, sondern \u00fcber die alte Passstrasse, die auf 2\u2018066 Metern \u00fcber Meer gipfelt (10). Besonders in den fr\u00fchen Morgenstunden werden die packenden Kurvenkombinationen von einer faszinierend rauen Berglandschaft umrahmt. Ein perfekter Start in den Tag, den wir kurz darauf fortsetzen, indem wir in Spl\u00fcgen rechts auf den Spl\u00fcgenpass abbiegen. Zahlreiche Kurven &#8211; und 19 Spitzkehren sp\u00e4ter \u00fcberqueren wir auf 2\u2018114 Metern \u00fcber Meer die Grenze zu Italien. Die Route bringt uns bis hinunter zum Comer See, wo sich an der Hafenpromenade von Colico (11) zahlreiche M\u00f6glichkeiten f\u00fcr einen Kaffee oder ein Mittagessen bieten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit neuer Frische geht es an den Weg via Sondrio und Tirano zur\u00fcck in die Schweiz, genauer gesagt ins Val Poschiavo. Nach diesem Ausflug nach Italien ist ein Kaffee wohl verdient. In der traditionellen Altstadt von Poschiavo bietet die Hosteria del Borgo (12) Kaffeekultur mit einem pers\u00f6nlichen Touch: Jedes beliebige Fotomotiv findet seinen Weg auf den Cappuccino-Schaum. Ausprobieren empfohlen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Etappe 5: Poschiavo\u2013Berninapass\u2013Albulapass<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem s\u00fcssen Kaffee ist es an der Zeit, auch fahrerisch das Dessert anzugehen. Zwei P\u00e4sse stehen uns noch bevor. Der gut ausgebaute und fein asphaltierte Berninapass bringt uns auf 2\u2018235 Meter \u00fcber Meer. Kurz davor lohnt sich ein Fotostopp am Lago Bianco (13) auf der Passh\u00f6he auf jeden Fall, bevor die Strasse sanft abfallend, 600 H\u00f6henmeter auf 20 Kilometer, schliesslich nach Pontresina und Samedan f\u00fchrt. Wir folgen der Hauptstrasse 27 bis La Punt-Chamues-ch, wo wir links auf die Albula-Strasse abbiegen. Der Albulapass (14) ist das perfekte Finish f\u00fcr diesen P\u00e4sse-Marathon. Der Aufstieg zur Passh\u00f6he l\u00e4sst sich mit fl\u00fcssigem Rhythmus fahren und gipfelt in einer langen Geraden vor eindr\u00fccklicher Kulisse bei der Passh\u00f6he auf 2\u2018312 Metern \u00fcber Meer. Zeit f\u00fcr ein letztes Durchatmen und ein letztes Foto, bevor es \u00fcber die 24 Kilometer lange, engere Nordseite des Passes hinunter nach Alvaneu, Tiefencastel und schliesslich Chur geht, wo wir wieder Anschluss ans Autobahn-Netz finden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"aes-custom-banner\">\n<!-- START ADVERTISER: from tradedoubler.com -->\n<script type=\"text\/javascript\">\nvar uri = 'https:\/\/imp.tradedoubler.com\/imp?type(img)g(24687752)a(3123753)' + new String (Math.random()).substring (2, 11);\ndocument.write('<a href=\"https:\/\/clk.tradedoubler.com\/click?p=301930&#038;a=3123753&#038;g=24687752\" target=\"_blank\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"'+uri+'\" width=\"300\" height=\"250\" border=\"0\"><\/a>');\n<\/script>\n<!-- END ADVERTISER: from tradedoubler.com -->\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anmerkung des Autors: Die Route fand lange vor den Unwetterwellen statt, die das Tessin, Graub\u00fcnden und das Wallis in den letzten zwei Wochen heimsuchten. 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