{"id":33551,"date":"2022-02-08T18:19:23","date_gmt":"2022-02-08T17:19:23","guid":{"rendered":"https:\/\/autoestrada.ch\/?p=33551"},"modified":"2022-02-08T18:19:26","modified_gmt":"2022-02-08T17:19:26","slug":"tag-heuer-porsche-formel-e-team-faehrt-mit-guten-erinnerungen-nach-mexiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/autoestrada.ch\/de\/tag-heuer-porsche-formel-e-team-faehrt-mit-guten-erinnerungen-nach-mexiko\/","title":{"rendered":"TAG Heuer Porsche Formel-E-Team f\u00e4hrt mit guten Erinnerungen nach Mexiko"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Mexico City E-Prix holte Porsche in seiner Premierensaison 2020 die erste Pole-Position in der Formel E. Am 12. Februar ist das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team erneut im Autodromo Hermanos Rodrigues am Start \u2013 auf einer einzigartigen Rennstrecke: Der 2,606 Kilometer lange Kurs, auf der das dritte Saisonrennen der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft ausgetragen wird, f\u00fchrt durch das bekannte Baseball-Stadion Foro Sol. Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team setzt in Mexiko-Stadt zwei Porsche 99X Electric ein. Die vollelektrischen Rennwagen mit dem in Weissach entwickelten Antriebstrang werden auf dem verk\u00fcrzten Formel-1-Kurs von Andr\u00e9 Lotterer (GER\/Startnummer 36) und Pascal Wehrlein (GER\/Startnummer 94) gefahren.<br><br>F\u00fcr Fahrer und Teams ist dieses klassische Rennwochenende mit nur einem Lauf eine nicht weniger gro\u00dfe Herausforderung als die Doppelveranstaltung zum Saisonstart. \u201eWir haben sehr viel weniger Zeit, um bestimmte Dinge auszusortieren. Und es gibt keine zweite Chance\u201c, sagt Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E. \u201eWir wissen, dass wir sehr starke Konkurrenten haben, die wir auf keinen Fall untersch\u00e4tzen. Trotzdem ist es unser klares Ziel, in Mexiko um den Sieg zu k\u00e4mpfen.\u201c<br><br>Fragen und Antworten zum Mexico City E-Prix<br><br>Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E<br>Die Auftaktrennen in Diriyah waren Deine ersten an der Spitze des TAG Heuer Porsche Formel-E-Teams. Wie war\u2019s?<br>\u201eEs war gro\u00dfartig zu sehen, wie hart das Team \u00fcber Nacht gearbeitet hat, um nach Rennen 1 am n\u00e4chsten Tag stark zur\u00fcckzukommen. Wir haben viele Dinge analysiert und daraus die richtigen Schl\u00fcsse gezogen. Im Hinblick auf Mexiko und den Rest der Saison freue ich mich, mit einem so hochmotivierten Team arbeiten zu d\u00fcrfen.\u201c<br><br>Was hat in Diriyah gut funktioniert und was nicht? Auf was habt ihr euch vor Mexiko vor allem konzentriert?<br>\u201eGenerell haben technische und operative Dinge wie Zuverl\u00e4ssigkeit, Vorbereitung der Autos und Eventdurchf\u00fchrung gut funktioniert. Was wir noch verbessern m\u00fcssen, ist der Speed im Qualifying, damit wir k\u00fcnftig beide Fahrer in die Duelle bringen. Ein anderer wichtiger Punkt in Rennen 1 war das Energiemanagement. Das konnten wir f\u00fcr Rennen 2 schon signifikant verbessern. Trotzdem m\u00fcssen wir auch da hart daran arbeiten, noch weiteres Potenzial zu finden.\u201c<br><br>Wie sch\u00e4tzt Du die neuen Regeln ein, vor allem beim Qualifying und der zus\u00e4tzliche Rennzeit nach einem Safety-Car-Einsatz?<br>\u201eIm Rennen 1 hat die zus\u00e4tzliche Rennzeit sehr gut funktioniert. Im Rennen 2 kam es nicht dazu, weil es mit einer sp\u00e4ten Safety-Car-Phase zu Ende ging. Das war schade f\u00fcr Andr\u00e9 und Pascal und hat ihnen die Chance auf ein m\u00f6gliches besseres Resultat genommen. Den neuen Qualifying-Modus finde ich hervorragend. Der ist nicht nur fairer f\u00fcr die Fahrer, sondern mit den Duellen vor allem auch spektakul\u00e4rer f\u00fcr die Zuschauer an der Strecke und vor den Fernsehern. Alles in allem ist das ein gro\u00dfer Schritt nach vorne.\u201c<br><br>Andr\u00e9 Lotterer, Porsche-Werksfahrer (#36)<br>Du bist viel besser in die neue Saison gestartet als im Vorjahr. Zufrieden mit den Auftaktrennen?<br>\u201eDas Qualifying in Diriyah lief gut und wir hatten in beiden Rennen eine Chance auf ein Podium. Das war schon mal positiv. Doch im ersten Rennen fiel ich wegen Schwierigkeiten mit dem Energiemanagement zur\u00fcck, im zweiten verhinderte das Safety Car eine Schlussattacke. Ohne das Safety Car w\u00e4re es sicherlich noch einmal spannend geworden. So gesehen bin ich mit etwas gemischten Gef\u00fchlen aus Diriyah abgereist, aber immerhin mit einigen Punkten im Gep\u00e4ck.\u201c<br><br>Wie gefallen Dir die Regel\u00e4nderungen, vor allem der neue Qualifying-Modus?<br>\u201eDer neue Modus ist auf jeden Fall ein gro\u00dfer Schritt zu mehr Chancengleichheit. Du kommst in einen besseren Flow, und die Head-to-Head-Duelle bis zum Finale um die Pole-Position sind spannend f\u00fcr Teams und Fahrer \u2013 und nat\u00fcrlich auch f\u00fcr die Fans.\u201c<br><br>Was erwartest Du in Mexiko?<br>\u201eIn meiner ersten Formel-E-Saison f\u00fcr Porsche holte ich in Mexiko die Pole-Position. Es w\u00e4re gro\u00dfartig, wenn mir das wieder gelingen w\u00fcrde. Grunds\u00e4tzlich wollen wir nat\u00fcrlich jedes Rennen gewinnen, das ist unser Ziel. In dieser stark besetzten Weltmeisterschaft ist es aber auch wichtig, in jedem Rennen konstant zu punkten, um am Ende um den Titel k\u00e4mpfen zu k\u00f6nnen.\u201c<br><br>Pascal Wehrlein, Porsche-Werksfahrer (#94)<br>Deine Punkteausbeute in Diriyah entsprach nicht Deinen Erwartungen. Gab\u2019s trotzdem positive Erkenntnisse?<br>\u201eWir waren immer schnell. Nur in den Qualifyings hat es f\u00fcr mich nicht hundertprozentig gepasst. Im ersten Rennen haben wir sehr viel \u00fcber das Energiemanagement gelernt und das im zweiten gut umgesetzt. Ohne das Safety Car kurz vor dem Ziel h\u00e4tten wir sicherlich noch Positionen gutmachen k\u00f6nnen, weil wir mit der Energie sehr gut gehaushaltet haben. Diriyah ist zwar nicht unbedingt relevant f\u00fcr die Strecken, auf denen wir in dieser Saison noch fahren. Trotzdem haben wir einige Erkenntnisse mitgenommen.\u201c<br><br>In der Saison 7 fand der Mexico E-Prix in Puebla statt. W\u00fcrdest Du auch diesmal lieber in Puebla fahren?<br>\u201eIn erster Linie freue ich mich auf die R\u00fcckkehr nach Mexiko. Ich habe gute Erinnerungen an dieses Land, war immer schnell unterwegs. Nat\u00fcrlich h\u00e4tte es mir nichts ausgemacht, auch diesmal wieder in Puebla zu fahren, nachdem wir dort im vergangenen Jahr so stark waren. Ich bin aber sicher, dass wir auch f\u00fcr Mexiko-Stadt ein gutes Paket haben und auch dort um den Sieg mitreden k\u00f6nnen.\u201c<br><br>Was sagst Du zu der sehr speziellen Strecke und zu den Fans? Macht euch die d\u00fcnne H\u00f6henluft zu schaffen?<br>\u201eDie Strecke ist fantastisch. Auf die freue ich mich riesig. Besonders wichtig sind die Kurven f\u00fcnf und sechs vor der l\u00e4ngsten Geraden, an deren Ende man gut \u00fcberholen kann. Auch die Kurve 16 ist speziell. Das ist eine sehr langgezogene Rechtskurve, die man nicht voll fahren kann und die sehr auf die Reifen geht. Die Mexikaner sind begeisterte Motorsportfans. Vor allem im Infield des Stadions kommt ein richtiges Arena-Feeling auf. Und was die H\u00f6he angeht: Man kommt etwas schneller aus der Puste, auch auf das Set-up des Autos wirkt sie sich H\u00f6he aus. Aber das kennen wir ja schon aus Puebla.\u201c<br><br>Die Strecke<br>Die Formel E f\u00e4hrt auf einer auf 2,606 Kilometer verk\u00fcrzten Variante der Formel-1-Strecke im Autodromo Hermanos Rodriguez, mit dem Mexiko seinen Rennlegenden Pedro und Ricardo Rodriguez ein Denkmal setzte. Der Kurs mit seinen 16 Kurven liegt auf 2.285 Metern H\u00f6he und ist die einzige permanente Rennstrecke im aktuellen Formel-E-Kalender. Gegen\u00fcber der Saison 6, in der die Formel E zuletzt in Mexiko-Stadt gastierte, ist sie nahezu unver\u00e4ndert. Au\u00dfergew\u00f6hnlich ist die Kurvenkombination am Ende der Gegengerade, die durch das Baselball-Stadion Foro Sol f\u00fchrt. \u201eDie Rennen in Mexiko waren bisher immer eine gro\u00dfartige Erfahrung\u201c, sagt Andr\u00e9 Lotterer. \u201eDie Fans sorgen f\u00fcr eine tolle Stimmung, und unserem Auto d\u00fcrfte die Strecke gut liegen.\u201c<br><br>Live im TV und Internet<br>Das sind die \u00dcbertragungszeiten im TV und als Livestream im Internet vom Formel-E-Rennen in Mexiko-Stadt:<br>Samstag, 12.2. \u2013 18.30 Uhr, ran.de: Qualifying Rennen 3 live<br>Samstag, 12.2. \u2013 22.40 Uhr, ProSieben und ran.de: Rennen 3 live<br><br>Medienservice<br>Erste aktuelle Fotos aus Mexiko-Stadt stehen am 12. Februar MEZ auf der Porsche Presse-Datenbank zur Verf\u00fcgung. Der Rennbericht (Rennen 3) folgt am 13. Februar MEZ. Weitere Informationen rund um das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team werden live auf dem Twitter-Kanal @PorscheFormulaE ver\u00f6ffentlicht. Alles Wissenswerte \u00fcber das Team, die Fahrer und die Rennserie finden Sie im Porsche Formel E Media Guide unter https:\/\/media.porsche.com\/formel-e. Im Verlauf der Saison wird er laufend aktualisiert und durch zus\u00e4tzliche interaktive Inhalte erweitert.<br><br>Der Porsche 99X Electric<br>Nach mehr als 30 Jahren kehrte Porsche 2019 mit dem Porsche 99X Electric in den Formel-Sport zur\u00fcck. Der Elektrorennwagen mit dem Porsche E-Performance Powertrain, dem in Weissach entwickelten Antriebsstrang, dient zugleich als Entwicklungstr\u00e4ger f\u00fcr Elektro-Serienfahrzeuge des Sportwagenherstellers. Energiemanagement und -effizienz sind sowohl in der Formel E als auch in der Serienentwicklung wichtige Erfolgsfaktoren. Die maximale Leistung des Porsche 99X Electric in der Saison 2021\/2022 betr\u00e4gt bis zu 250 kW im Qualimodus und 220 kW (Vorsaison: 200 kW) im normalen Rennmodus. Sie kann im Attack Mode auf 250 kW (Vorsaison 235 kW) gesteigert werden. Die maximale Rekuperation liegt bei 250 kW, die nutzbare Batteriekapazit\u00e4t betr\u00e4gt 52 Kilowattstunden.<br><br>Porsche Taycan Turbo S als Safety Car<br>Porsche engagiert sich f\u00fcr die Sicherheit in der Formel E: Mit dem vollelektrischen Taycan Turbo S stellt der Sportwagenhersteller in dieser Saison das offizielle Safety Car und unterstreicht damit die Bedeutung der Formel E f\u00fcr Porsche Motorsport. Mit seiner Fahrbarkeit und Sicherheit sowie seiner Leistung von bis zu 560 kW (761 PS) verf\u00fcgt der erste vollelektrische Sportwagen von Porsche \u00fcber beste Voraussetzungen f\u00fcr den Einsatz als Safety Car in der ersten Elektrorennserie der Welt. Das Top-Modell der Taycan-Reihe beschleunigt mit Launch Control in 2,8 Sekunden von 0 \u2013 100 km\/h und erreicht eine H\u00f6chstgeschwindigkeit von 260 km\/h. Die Zahl 22, die auf dem Dach des Fahrzeugs zu sehen ist, steht f\u00fcr die 22 Fahrer, die in der Saison 8 der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft an den Start gehen. Das markante Design enth\u00e4lt die Farben aller elf Teams sowie der FIA und der Formel E. Es symbolisiert damit das gemeinsame Engagement f\u00fcr die vollelektrische Zukunft des Motorsports sowie gesellschaftliche Werte wie Vielfalt und Gemeinschaft.&nbsp;<br><br>Die Formel E<br>Die Formel E ist die erste vollelektrische Rennserien der Welt und bringt seit 2014 spannenden Motorsport zu den Menschen in den Metropolen. Als Beschleuniger f\u00fcr innovative und nachhaltige Mobilit\u00e4tstechnologien f\u00f6rdert sie gleichzeitig die weltweite Akzeptanz von Elektrofahrzeugen mit dem Ziel, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Das Format ist kompakt: Training, Qualifying und Rennen finden an einem Tag statt. Ein Rennen dauert im Normalfall 45 Minuten plus eine Runde. In der Formel E sind in der Saison 2021\/2022 elf Teams mit 22 Fahrern am Start. Entsprechend interessant und hart umk\u00e4mpft sind die Rennen. Mit dem Porsche 99X Electric bestreitet das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team seine dritte Saison.<br><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim Mexico City E-Prix holte Porsche in seiner Premierensaison 2020 die erste Pole-Position in der Formel E. Am 12. 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