{"id":25984,"date":"2020-08-10T18:29:00","date_gmt":"2020-08-10T16:29:00","guid":{"rendered":"https:\/\/autoestrada.ch\/zweiter-lauf-des-porsche-sports-cup-suisse-in-le-castellet-dominieren-nachwuchsfahrer-im-gt3-cup\/"},"modified":"2021-08-25T13:45:32","modified_gmt":"2021-08-25T11:45:32","slug":"zweiter-lauf-des-porsche-sports-cup-suisse-in-le-castellet-dominieren-nachwuchsfahrer-im-gt3-cup","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/autoestrada.ch\/de\/zweiter-lauf-des-porsche-sports-cup-suisse-in-le-castellet-dominieren-nachwuchsfahrer-im-gt3-cup\/","title":{"rendered":"Zweiter Lauf des Porsche Sports Cup Suisse &#8211; In Le Castellet dominieren Nachwuchsfahrer im GT3 Cup"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Ganz gleich ob \u00fcber die Sprint- oder die Langstreckendistanz: Die drei Talente, die der Verband Schweizer Porsche Clubs und die Porsche Schweiz AG im GT3 Cup f\u00f6rdern, haben das zweite Rennwochenende des Porsche Sports Cup Suisse unter sich ausgemacht. W\u00e4hrend Antonio Teixeira als amtierender Vizemeister den 12-Runden-Lauf auf dem 5,822 Kilometer langen Circuit Paul Ricard dominierte, ging Dominik Fischli aus dem 100-Meilen-Rennen als Sieger hervor \u2013 nachdem Teixeira bis kurz vor Schluss wie der sichere Erstplatzierte aussah. In der GT4 Challenge konnte Francesco Fenici seine souver\u00e4ne Vorstellung beim Saisonauftakt in Hockenheim wiederholen: Er gewann beide L\u00e4ufe in eindrucksvoller Manier. Die Porsche Drivers Competition Suisse entschied Peter Gafner mit den konstantesten Rundenzeiten f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>Porsche Sprint Challenge Suisse: GT3 Cup<br \/>Antonio Teixeira hat sich auf dem Circuit Paul Ricard f\u00fcr seinen durchschnittlichen Saisonauftakt revanchiert. Der Biltener, im zweiten Jahr vom VSPC und der Porsche Schweiz AG gef\u00f6rdert, startete von der Poleposition und kontrollierte das Rennen von der Spitze aus bis ins Ziel. Hinter dem 19-J\u00e4hrigen, der auch die schnellste Runde vorlegte, fuhr Alexander Fach mit dem Porsche 911 GT3 Cup des familieneigenen Teams den zweiten Platz ein. Dabei musste der 18 Jahre junge Sattelner, der das Hockenheim-Wochenende dominiert hatte, allerdings Dominik Fischli vor\u00fcbergehend passieren lassen: Dieser hatte sich in der ersten Runde an Fach vorbeigeschoben, b\u00fcsste den zweiten Rang im vierten Umlauf aber wieder ein. Fach und Fischli sind die beiden neuen, 2020 vom Verband Schweizer Porsche Clubs und der Porsche Schweiz AG ins F\u00f6rderprogramm aufgenommenen Nachwuchsfahrer im Teilnehmerfeld.<\/p><div class=\"autoestrada-nel-contenuto autoestrada-entity-placement\" id=\"autoestrada-510332559\" style=\"position: relative;padding: 30px;border: 2px solid red;margin: 25px auto 35px;text-align: center;width: fit-content;\"><div class=\"autoestrada-adlabel\">Anzeige<\/div><div id=\"autoestrada-145228721\"><a href=\"https:\/\/get.1li.ch\" target=\"_blank\" aria-label=\"1LI_AES_10_Promo\"><img src=\"https:\/\/autoestrada.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1LI_AES_10_Promo.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/autoestrada.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1LI_AES_10_Promo.jpg 1920w, https:\/\/autoestrada.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1LI_AES_10_Promo-300x169.jpg 300w, https:\/\/autoestrada.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1LI_AES_10_Promo-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/autoestrada.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1LI_AES_10_Promo-768x432.jpg 768w, https:\/\/autoestrada.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1LI_AES_10_Promo-1536x864.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" class=\"no-lazyload\" width=\"1920\" height=\"1080\"   \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Die Geschichte des Rennens \u00fcber zw\u00f6lf Runden jedoch schrieb Jos\u00e9 Teixeira: Der \u00e4ltere Bruder des Siegers hatte sich im Qualifying den f\u00fcnften Platz gesichert, startete aber von der achten Position ins Rennen, da er seinen rund 485 PS starken Cup-Rennwagen mit zwei neuen Reifen hatte ausr\u00fcsten lassen. Seine Aufholjagd f\u00fchrte ihn bis auf Rang vier. Dahinter folgte ein weiteres Bruderpaar: Ricardo Burkhard schlug Gregor Burkard um lediglich 0,75 Sekunden. Hinter ihnen kamen S\u00e9bastien Pidoux und Peter Hegglin ins Ziel. <\/p>\n<p>Vor dem 100-Meilen-Langstreckenrennen liess auch Antonio Teixeira zwei neue Pneus aufziehen, weshalb er im klassen\u00fcbergreifenden Teilnehmerfeld auf Startposition 13 versetzt wurde. Von dort aus arbeitete sich der Youngster z\u00fcgig wieder nach vorne. Im 18. von 28 Uml\u00e4ufen \u00fcbernahm er sogar die F\u00fchrung und verteidigte sie bis kurz vor dem Fallen der schwarz-weiss karierten Flagge, kehrte aber nach einem Reifenschaden nicht aus der letzten Runde zur\u00fcck und rutschte in der GT3 Cup-Wertung auf Platz 19 ab.<\/p>\n<p>Als grosser Profiteur dieses Malheurs ging Dominik Fischli hervor, der Teixeira lange verfolgt hatte. Mit gut 19 Sekunden R\u00fcckstand fuhr Alexander Fach auf Rang zwei vor Ricardo Burkard und Jos\u00e9 Teixeira, der an Sebastien Pidoux vorbei schon bis ans Heck seines Vordermanns herangefahren war. Paul Kasper und Klaus Bachler, von der GT3 Cup-Poleposition gestartet, hatten die Klassenwertung in der ersten Rennh\u00e4lfte angef\u00fchrt. F\u00fcr das Duo war der 160-Kilometer-Lauf in Runde 20 beendet.<\/p>\n<p>\u201eDer Sprint lief sehr gut f\u00fcr mich \u2013 auch wenn ich beim Start auf die falsche Ampel geschaut und dadurch zwei Positionen verloren habe\u201c, so Antonio Teixeira. \u201eDie konnte ich aber in der ersten Runde wieder aufholen und baute danach meine F\u00fchrung aus. Auch beim Endurance-Rennen habe ich schnell Pl\u00e4tze gutgemacht, obwohl ich nur als 13. losgefahren bin. Nach dem Boxenstopp lag ich auf Platz zwei und setzte mich dann an die Spitze. Hinter mir machte Dominik Fischli auf frischen Pneus ordentlich Druck. Leider ist mir in der letzten Runde hinten links der Reifen geplatzt, damit konnte ich unm\u00f6glich weiterfahren.\u201c<\/p>\n<p>Porsche Sprint Challenge Suisse: GT4 Clubsport<br \/>Wie bereits in Hockenheim darf sich Francesco Fenici \u00fcber ein weiteres blitzsauberes Wochenende freuen: Der R\u00f6mer sicherte sich am Steuer seines Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport im Qualifying mit 1,5 Sekunden Vorsprung die Poleposition, \u00fcbernahm nach dem Start die F\u00fchrung, drehte die schnellste Rennrunde und fuhr einen souver\u00e4nen Sieg ein. In seinem Windschatten belegte Laurent Misbach ebenfalls unbedr\u00e4ngt Rang zwei. Auf die dritte Position hatte sich vor\u00fcbergehend Paul Surand vorgeschoben. Der Vierte des Qualifyings musste im neunten Umlauf aber Emmanuel Bello wieder den Vortritt lassen. Bester im Cayman GT4-Vorg\u00e4ngermodell war Renzo Kressig, der das 12-Runden-Rennen als F\u00fcnfter beendete. Spannung kam im Kampf um Rang sieben auf, den am Ende Christian de Kant gegen Pierre Hirschi und Gregory Bronz gewann.<\/p>\n<p>Deutlich mehr Arbeit hatte Francesco Finici im 100-Meilen-Rennen, dem H\u00f6hepunkt des Le-Castellet-Wochenendes. Der 30 Jahre alte Italiener erlebte von der Klassen-Poleposition aus einen m\u00e4ssigen Start und musste sich zun\u00e4chst auf der vierten Position einreihen. Emmanuel Bello schnappte er sich bereits in Runde zwei, der Mittelmotor-Sportwagen von Paul und Corentin Surand folgte im siebten Umlauf, zwei Runden sp\u00e4ter war auch Laurent Misbach an der Reihe. Weil Bello vor dem letzten Rennviertel aufgeben musste und das Surand-Auto wegen Missachtens der Streckenbegrenzungen mit einer Strafminute belegt wurde, schob sich Thomas Herbst mit dem Vorg\u00e4ngermodell noch auf Rang drei vor. <\/p>\n<p>\u201eDas war ein langer Renntag, aber ich bin wirklich gl\u00fccklich\u201c, freute sich Francesco Finici. \u201eIm Sprint hatte ich von Beginn an alles im Griff und konnte im vorletzten Umlauf auch noch die schnellste Rennrunde setzen. Der Endurance-Wettbewerb gestaltete sich schwieriger, ich bin beim Start im \u00dcberholverkehr steckengeblieben. Aber ich habe die verlorenen Positionen schnell wieder aufgeholt, nach dem Boxenstopp lag ich wieder vorn. Ein fantastisches Wochenende, der n\u00e4chste Lauf in Imola kann kommen.\u201c<\/p>\n<p>Porsche Drivers Competition Suisse (PDC)<br \/>Eine Abweichung von gerade einmal 0,12 Sekunden gegen\u00fcber der eigenen Durchschnittszeit in neun von zehn Le-Castellet-Runden machten in der Porsche Drivers Competition den Unterschied zugunsten von Peter Gafner aus. Mit seinem Porsche 911 GT3 verwies der Titeltr\u00e4ger von 2018 den 911 GT3 RS-Fahrer Fabio Resico auf Platz zwei, der sich bei dem Gleichm\u00e4ssigkeits-Wettbewerb insgesamt um nur 1,94 Sekunden von seiner eigenen Referenzzeit entfernte. Robert Schwaller, der PDC-Gewinner vom Saisonauftakt in Hockenheim, musste sich in S\u00fcdfrankreich mit Rang f\u00fcnf hinter dem Qualifyingschnellsten Simon Willner und Peter Meister begn\u00fcgen.<\/p>\n<p>\u201eTrotz des in die Sommerferien verschobenen Termins k\u00f6nnen wir mit dem Starterfeld in Le Castellet zufrieden sein\u201c, so Xavier Penalba vom Verband Schweizer Porsche Clubs. \u201eAuch die Massnahmen zum Schutz gegen die Corona-Pandemie haben sich gut eingespielt. Grosse Freude bereiten uns die Junior-Fahrer, die auf der Strecke alles geben und fairen, tollen Motorsport bieten. Sie sind ein Ansporn f\u00fcr alle Teilnehmer.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ganz gleich ob \u00fcber die Sprint- oder die Langstreckendistanz: Die drei Talente, die der Verband Schweizer Porsche Clubs und die Porsche Schweiz AG im GT3 Cup f\u00f6rdern, haben das zweite Rennwochenende des Porsche Sports Cup Suisse unter sich ausgemacht. 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