{"id":24048,"date":"2021-04-06T09:32:00","date_gmt":"2021-04-06T07:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/autoestrada.ch\/tag-heuer-porsche-formel-e-team-will-auf-gutem-saisonstart-aufbauen\/"},"modified":"2021-08-25T13:44:23","modified_gmt":"2021-08-25T11:44:23","slug":"tag-heuer-porsche-formel-e-team-will-auf-gutem-saisonstart-aufbauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/autoestrada.ch\/de\/tag-heuer-porsche-formel-e-team-will-auf-gutem-saisonstart-aufbauen\/","title":{"rendered":"TAG Heuer Porsche Formel-E-Team will auf gutem Saisonstart aufbauen"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">Nach dem Saisonauftakt mit zwei spektakul\u00e4ren Nachtrennen in Diriyah ist die ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft am 10.\/11. April in Rom zu Gast. Wegen der eingeschr\u00e4nkten Reisem\u00f6glichkeiten aufgrund der Pandemie haben die FIA und die Formel E beschlossen, auch in der Ewigen Stadt zwei L\u00e4ufe auszutragen \u2013 wie auch am 24.\/25. April in Valencia. F\u00fcr Amiel Lindesay, Einsatzleiter Formel E, ist das die richtige Entscheidung: \u201eIn Anbetracht der aktuellen Situation und der unvorhersehbaren Entwicklung der Pandemie in der zweiten Saisonh\u00e4lfte ist f\u00fcr uns und die Serie jedes gefahrene Rennen wichtig.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team, das mit wertvollen Meisterschaftspunkten aus Saudi-Arabien zur\u00fcckkehrte, ist es der erste Auftritt in Rom. Im Porsche 99X Electric mit der Startnummer 99 will Pascal Wehrlein an seine starke Leistung von Diriyah ankn\u00fcpfen, wo er sein Premierenrennen f\u00fcr Porsche aus der ersten Startreihe in Angriff nahm. Sein Teamkollege Andr\u00e9 Lotterer stellt sich im zweiten Porsche 99X Electric mit der Startnummer 36 der starken Konkurrenz. In der ersten vollelektrischen Rennserie der Welt k\u00e4mpfen zw\u00f6lf Teams und 24 Fahrer in dieser Saison um die erstmals zu vergebenden Weltmeistertitel. <\/p><div class=\"autoestrada-nel-contenuto autoestrada-entity-placement\" id=\"autoestrada-1183720013\" style=\"position: relative;padding: 30px;border: 2px solid red;margin: 25px auto 35px;text-align: center;width: fit-content;\"><div class=\"autoestrada-adlabel\">Anzeige<\/div><div id=\"autoestrada-2777551131\"><!-- START ADVERTISER: from tradedoubler.com -->\r\n<script type=\"text\/javascript\">\r\nvar uri = 'https:\/\/impfr.tradedoubler.com\/imp?type(img)g(25346028)a(2263928)' + new String (Math.random()).substring (2, 11);\r\ndocument.write('<a href=\"https:\/\/clk.tradedoubler.com\/click?p=289682&a=2263928&g=25346028\" target=\"_BLANK\"><img src=\"'+uri+'\" border=0><\\\/a>');\r\n<\/script>\r\n<!-- END ADVERTISER: from tradedoubler.com --><\/div><\/div>\n<p>Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team sieht dem dritten und vierten Saisonrennen zuversichtlich entgegen. \u201eIn Diriyah hat der Grundspeed unseres Porsche 99X Electric gestimmt. Darauf k\u00f6nnen wir f\u00fcr Rom aufbauen\u201c, sagt Amiel Lindesay \u201eWir d\u00fcrfen jedoch eines nicht vergessen: Obwohl das unsere zweite Saison ist, sind wir bisher gerade mal bei insgesamt sechs Events gefahren. Und der Wettbewerb in dieser stark besetzten Weltmeisterschaft ist unglaublich hart.\u201c<\/p>\n<p>Fragen und Antworten zum Rome E-Prix<\/p>\n<p>Amiel Lindesay, Einsatzleiter Formel E<br \/>Welche Erkenntnisse nimmst Du vom Saisonauftakt in Diriyah mit nach Rom?<br \/>\u201eWir sind in Diriyah gut in die Saison gestartet. Trotzdem gab es einige Dinge, denen wir auf den Grund gehen mussten. Das Energiemanagement war sicherlich nicht optimal, in einigen Passagen haben wir mit beiden Autos etwas zu viel Energie verbraucht. Daraus m\u00fcssen wir lernen und es in Rom besser machen. Ich bin sicher, wir werden dort weitere Fortschritte erzielen. In der vergangenen Saison wurde in Rom nicht gefahren. Das Streckenlayout wurde allerdings in vielen Bereichen ver\u00e4ndert, was uns entgegenkommen k\u00f6nnte. Das Niveau in der Formel E ist allerdings so hoch, dass das alle Teams irgendwie in den Griff bekommen. Die Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse werden dadurch nicht gro\u00dfartig beeinflusst.\u201c<\/p>\n<p>In welchen Details siehst Du f\u00fcr Rom noch Verbesserungspotenzial?<br \/>\u201eWir haben da eher das gro\u00dfe Ganze im Blick. So arbeiten wir intensiv an der Optimierung der Software. Die Simulatorarbeit war so umfangreich wie immer, um das Team so gut vorzubereiten, dass wir in Rom um einen Spitzenplatz k\u00e4mpfen k\u00f6nnen. Der Teamspirit ist da, alle sind hochmotiviert. Wir wollen uns in dieser Saison von Rennen zu Rennen verbessern und in allem, was wir tun, perfekt werden. Als Andr\u00e9 das letzte Mal in Rom fuhr, stand er auf dem Podium. Das erneut zu erreichen, ist Motivation und Antrieb f\u00fcr das ganze Team.\u201c<\/p>\n<p>Auch in Rom werden zwei Rennen ausgetragen. Was bedeutet das f\u00fcr die Arbeit des Teams?<br \/>\u201eEin Renntag in der Formel E ist sehr lang. Das Team hat bei einem Double-Header-Event also mehr Stress. F\u00fcr die Vorbereitung zu Hause macht es dagegen keinen gro\u00dfen Unterschied. Einzig die Simulation des Grip-Levels ist etwas aufwendiger, weil auf der Strecke ja l\u00e4nger gefahren wird. Ein Gro\u00dfteil der Vorbereitung auf den zweiten Tag ergibt sich aus den im ersten Rennen gewonnenen Erkenntnissen. Was nat\u00fcrlich passieren kann, ist, dass du bei einem Zwischenfall im ersten Lauf f\u00fcr den Rest des Wochenendes weniger Reifen zur Verf\u00fcgung hast, da ihre Gesamtzahl beschr\u00e4nkt ist.\u201c<\/p>\n<p>Andr\u00e9 Lotterer, Porsche-Werksfahrer (#36)<br \/>Du hast gute Erinnerungen an Rom, warst da immer sehr gut unterwegs. Wie sehr motiviert dich das?<br \/>\u201eEs ist nat\u00fcrlich immer ein gutes Gef\u00fchl, auf eine Strecke zur\u00fcckzukehren, auf der man schon erfolgreich war. In Rom stand ich zweimal auf dem Podium, einmal habe ich die Pole geholt. Wie ich von dieser Erfahrung letztlich profitieren kann, werden wir sehen. Unser Team ist zum ersten Mal in Rom am Start, au\u00dferdem fahren wir diesmal eine neue Streckenvariante. F\u00fcr uns ist das ein Vorteil, da der Erfahrungsvorsprung unserer Konkurrenten dadurch nicht ganz so gro\u00df ist.\u201c <\/p>\n<p>Dein Saisonstart in Diriyah war nicht optimal. Kommen da zwei Rennen in Rom gerade recht?<br \/>\u201eAuf jeden Fall. Jeder Rennkilometer bringt uns weiter. Zwei Rennen bedeuten auch zwei Chancen f\u00fcr eine erfolgreiche Performance. In Diriyah war nicht alles optimal, es gab auch viel Positives. So waren wir in den Trainings weit vorne, was immer ein gutes Zeichen ist. Wir haben eine gute Basis, auf der wir aufbauen k\u00f6nnen. Auf Rom haben wir uns gut vorbereitet und ich hoffe, dass wir uns dort als Team f\u00fcr unsere harte Arbeit belohnen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Pascal Wehrlein, Porsche-Werksfahrer (#99)<br \/>Dein erstes Rennen f\u00fcr Porsche hast Du aus der ersten Startreihe in Angriff genommen. Wie sehr befl\u00fcgelt dich das?<br \/>\u201eF\u00fcr mich als Neuling im Team war dieser gute Auftakt besonders wichtig. Wir haben damit gezeigt, welches Potential wir haben. Auf eine Runde waren wir schon sehr stark, nur im Rennen hat uns etwas Speed gefehlt. F\u00fcr Rom haben wir einige Verbesserungen auf den Weg gebracht, und wenn wir die auch im Rennen umsetzen k\u00f6nnen, denke ich, dass alles m\u00f6glich ist.\u201c<\/p>\n<p>Wie findest Du es, dass in Rom zwei Rennen gefahren werden und was kannst Du \u00fcber die neue Strecke sagen?<br \/>\u201eJe mehr Rennen wir fahren, desto besser ist das f\u00fcr uns als Team. Ich freue mich jedenfalls darauf, mehr Zeit im Auto zu verbringen. Es kann ja immer mal sein, dass es am ersten Tag nicht ganz so gut l\u00e4uft. In diesem Fall ist das Wochenende nicht gleich vorbei, sondern man hat noch eine zweite Chance auf ein besseres Ergebnis. Die neue Strecke ist schnell und mit den vielen Bodenwellen eine echte Herausforderung. In der Vorbereitung auf Rom ging es f\u00fcr uns vor allem darum, uns an die aktuelle Streckenvariante zu gew\u00f6hnen und schon f\u00fcr das erste Rennen eine m\u00f6glichst perfekte Abstimmung f\u00fcr unseren Porsche 99X Electric zu finden. Am Renntag selbst hast du in der Formel E wenig Zeit, am Setup zu arbeiten. Umso wichtiger ist es, dass die Basis stimmt.\u201c <\/p>\n<p>Die Strecke<br \/>Der Rome E-Prix wird auf einer 3,385 Kilometer langen Strecke im Stadtbezirk Esposizione Universale di Roma ausgetragen. Nach Peking 2014 ist es die zweitl\u00e4ngste in der Geschichte der Formel E. Im Vergleich zur Streckenf\u00fchrung von 2019, als die Formel E zuletzt in Rom gefahren ist, wurden vier 90-Grad-Kurven und eine Schikane eingebaut. Insgesamt weist der Kurs, der am Palazzo die Congressi und der Piazzale Marconi vorbeif\u00fchrt, 19 Kurven auf. Die Gerade auf der Via Cristoforo Colomco wurde etwas gek\u00fcrzt. \u201eDie neue Strecke hat mit der alten nicht mehr viel \u00c4hnlichkeit\u201c, sagt Andr\u00e9 Lotterer. \u201eDeshalb ist es zum Gl\u00fcck kein gro\u00dfer Nachteil, dass unser Team in Rom noch nie gefahren ist.\u201c F\u00fcr Pascal Wehrlein steht fest: \u201eDas wird auf jeden Fall spannend.\u201c <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Saisonauftakt mit zwei spektakul\u00e4ren Nachtrennen in Diriyah ist die ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft am 10.\/11. April in Rom zu Gast. 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